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40 Reise- und Fernbusse demonstrieren

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Die Tourismus- und Reisebranche kämpft um ihre Existenz. Die Politik will helfen und plant schnellere Lockerungen und bietet finanzielle Hilfen. Doch dabei sollten nicht nur die Fluganbieter und Hotels im Fokus stehen, sondern auch die Reisebusse, die als Teilbereich ein wenig in den Hintergrund gerückt sind. Seit den Corona-Maßnahmen im März dürfen keine Fernbusse fahren oder können Busreisen unternommen werden.

Nun reagiert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und will der Busbranche mit 170 Millionen Euro helfen. Doch diese finanzielle Hilfe ist in den Augen der Reise- und Fernbusunternehmen keine echte Hilfe. So meldet sich die Busbranche wieder zu Wort: „Wir brauchen keine Almosen, wir wollen fahren“.

 

Busreisen wieder ermöglichen

Während anderswo angesichts der Corona-Pandemie bedrohlich viele Menschen Events namens Hygiene-Demonstrationen veranstalten, obwohl aktuell bis 31. August Großveranstaltungen, die zu Menschenmassen verleiten können, verboten sind, versammelten sich am Mittwoch, 13. Mai, in Heidelberg 40 Reisebusse, um ebenfalls zu demonstrieren.

Unter dem Motto „Rettet die Touristik, es ist fünf vor zwölf“ setzten sich die teilnehmenden Busse aus der gesamten Rhein-Neckar-Metropolregion mit einer SOS-hupenden Fahrt entlang des Heidelberger Neckarufers in Bewegung.

Der einstündige Konvoi will weiterhin auf die prekäre Situation aufmerksam machen, denn laut Omnibusbetrieb Mayer in Neckargmünd, wie es auf der Website Busnetz zitiert wird, gibt es deutschlandweit keine einheitlichen Regelungen in Bezug auf Verbote und Genehmigungen.

Die Mehrwertsteuer auf Bustickets senken

Zusätzlich zur allgemeinen Aufforderung an die Politik, dass hier besser organisiert und gehandelt und vor allem das Busreiseverbot aufgehoben wird, kommt nochmals das Thema der Mehrwertsteuer auf.

Thomas Balmer, Bezirksvorsitzender Karlsruhe im Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und Geschäftsführer von Wöhrle Reisen in Oberderdingen fordert eine Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent, wie es auch der Fernbus-Monopolist Flixbus schon getan hat: „...die Ungleichbehandlung mit Blick auf die Bahn im Fernverkehr ist aus Sicht des WBO absolut inakzeptabel“, so Balmer.

Bildnachweis: | © maxkabakov - depositphotos.com

Erstellt am 14.05.2020
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