Coronavirus (COVID-19): Was Sie wissen müssen, wenn Sie reisen
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Fernbus und Bahn - Reist der Virus mit?

Krank im Bus

Wer momentan eine Reise mit Fernbus, Bahn oder Flugzeug plant oder bereits unternimmt, hat womöglich einen Begleiter dabei: das Corona-Virus. Sprichwörtlich in (fast) aller Munde, ist die Lungenkrankheit COVID-19 globales Thema Nummer Eins und verunsichert viele Reisende, die sich in vom Robert-Koch-Institut ausgeschriebenen Risikogebieten wie China oder Italien aufhalten.

So fährt die Angst mit, wenn es beispielsweise mit dem Fernbus von Berlin nach Mailand oder auch umgekehrt mit dem Bus Mailand München über die deutsch-italienische Landesgrenze geht oder gehen sollte. Im Flug- und auch im Schiffsverkehr werden hier sogenannte “Aussteigerkarten” erstellt, die jeden Reisegast mit seinen Daten erfassen sollen, damit die Behörden bei einem Infektions-Verdachtsfall sofort mit ihm in Kontakt treten können. Eine solche Datenerfassung sollte, laut Innenminister Horst Seehofer (CSU), auch im grenzüberschreitenden Fernverkehr mit Zug und Bus erfolgen.

 

Die Deutsche Bahn, ÖBB und Trenitalia treffen Vorkehrungen

In erster Linie bieten deutsche, österreichische und italienische Bahnunternehmen kostenfreie, teilweise in zeitlichem Rahmen begrenzte Ticketstornierungen oder Gutscheine an, wenn die geplante Reise in Corona-Gebiete Italiens geht, Veranstaltungen wegen des Virus abgesagt oder beispielsweise das gebuchte Hotel unter Quarantäne stehen sollte.

Beim Fernbusunternehmen Flixbus beispielsweise können Fahrgäste allgemein ihre Bustickets bis zu 15 Minuten vor Abfahrt gegen eine Stornierungsgebühr umbuchen oder stornieren und erhalten einen 12 Monate gültigen Gutschein. Bei Stornierungen bis zu 30 Tagen vor dem Abreisedatum fallen keine Gebühren an. Sonstige Datenänderungen für das Ticket wie die Kontaktinformationen verlaufen ebenfalls kostenfrei, sogar beim Namen des Fahrgastes. Ist in der Zwischenzeit allerdings der Ticketpreis gestiegen, wird die Preisdifferenz für den neuen Fahrgast in Rechnung gestellt.

In Bezug der Corona-Situation plant die Deutsche Bahn neben ihren Ticketstornierungen Sperrungen von betroffenen Bereichen, wenn es in einem Zug einen Infektions-Verdachtsfall gibt, die nach der Fahrt professionell gereinigt und desinfiziert werden sollen.

Wie schützen sich Reisende

Neben dem Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln wie die Husten- und Niesetikette sowie gründliche Handhygiene, um einer Ansteckung vorzubeugen, sollten sich Reisende, laut dem Auswärtigen Amt, in sogenannte Krisenvorsorgelisten des für sie zuständigen Gesundheitsamts eintragen und sich auch dort sofort melden, wenn es den Nachweis auf den Sars-CoV-2-Virus im näheren Umfeld gibt und es somit Kontakt zu dieser infizierten Person gegeben haben könnte.

Weitere Infos finden sich auch auf der Website der WHO.

Bei Krankheit mit Umsicht im Bus fahren
Ob Coronavirus, Grippe oder Erkältung - Mit Umsicht im Bus fahren | © idollisim - depositphotos.com

Erstellt am 02.03.2020
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