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Mit Bus und Fähre reisen

Am Hafen liegende Fähre

Wer häufig im Norden Europas, beispielsweise zwischen Deutschland, Großbritannien und Dänemark, mit dem Fernbus unterwegs ist, hat es sicherlich schon einige Male erlebt: Mit dem Bus auf der Auto Fähre reisen. Auch von Frankreich aus oder in anderen Teilen Europas gibt es diese Verkehrsmittelkombination.

Dabei gibt es drei Varianten: 1. Sie fahren mit einem Fernbus bis zur Fähre, machen den Umstieg und fahren nach Übersetzen mit einem anderen Bus oder Verkehrsmittel weiter. 2. Sie fahren mitsamt dem Bus auf der Fähre mit. Und 3. das Fährunternehmen selbst holt Sie quasi mit dem eigenen Fernbus an Ihrer Haltestelle ab.

 

Komfortable Schiff- und Busfahrt

Während die Reisemöglichkeit Bus-und-Fähre auch mit einem persönlichen Umstieg, d. h. den Bus verlassend in die Fähre umsteigen und später wieder in einen anderen Bus oder Zug hinein, recht gut funktioniert, ist es doch für den Fahrgast sehr angenehm, wenn gleich der ganze Fernbus mitsamt Gepäck auf die Fähre rollt und kein eigener Umstieg nötig ist. Zumal die Fährhäfen oft nicht im Stadtzentrum liegen und für Fußpassgiere vor und nach der Schifffahrt nicht gut bis gar nicht erreichbar sind.

Insbesondere auf den internationalen Fernbusverbindungen, die über den Ärmelkanal oder die Nordsee führen, ist es als Reisender sehr komfortabel, wenn der gesamte Bus einen Teil der Strecke direkt auf der Fähre zurücklegt. Und diese Fernbus-Fähre-Reisen gibt es inzwischen immer häufiger. Meist fährt hierzu der Bus in das Schiff hinein und setzt nach Ankunft des Zielhafens seine Fahrt auf Land fort.

Auf diese Weise zum Beispiel legen die IC Busse Berlin nach Kopenhagen ihre Busstrecke zurück. Die Fernbusse rollen bei Rostock auf die Fähre nach Gedser (Dänemark) und die Passagiere werden im unteren Tiefgaragen-Deck hinausgelassen, um zu den oberen Decks zu gelangen. In Gedser angekommen steigen die Fahrgäste wieder in den Bus ein, der das Schiff mit Sack und Pack verlässt und seine Reise auf der Straße nach Kopenhagen fortsetzt.

Angenehmer Zeitvertreib auf der Fähre

Und was machen die Passagiere, während die Fähre übersetzt? Da bei der Überfahrt keiner im Fernbus bleiben darf, können sich die Gäste die Zeit angenehm auf den verschiedenen Decks z. B. im Gastro-Bereich vertreiben, ein wenig Freizeitangebot und Unterhaltung oder schlicht den Blick übers Meer genießen.

Auch ein Spaziergang übers Deck ist interessant, denn die eingesetzten Autofähren sind in der Regel ausgesprochen groß und können mehrere hunderte Kraftfahrzeuge und Passagiere transportieren. Zum Beispiel nutzen die Fernbusse ab Hamburg meist die Fähre von Puttgarden (Fehmarn) nach Rødby. Die hierfür eingesetzte Prinsesse Benedikte ist für bis zu 900 Passagiere zugelassen. Da kann der meist 45-minütige Aufenthalt an Deck recht kurzweilig sein.

Mit dem Bus auf der Fähre reisen
Eine Fähre von Scandlines, die auch die Prinsesse Benedikte betreiben. | © Oktober64 - depositphotos.com

Erstellt am 15.08.2017
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