Coronavirus (COVID-19): Was Sie wissen müssen, wenn Sie reisen
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Europaweit keine Busreisen mehr

Reisende im Bus - vorerst nicht mehr möglich

Deutschlands Grenzen sind dicht. Alles macht zu, gefühlt. Das Reisen ist nur noch stark eingeschränkt möglich; im Fernbus ist es das (bald) gar nicht mehr. Während der Monopolist Flixbus seinen Betrieb seit Mittwoch, 17. März, “bis auf weiteres” bereits eingestellt hat, gibt es noch begrenzt, die Möglichkeit mit der Deutschen Bahn zumindest innerhalb Deutschlands von A nach B zu gelangen. Und was machen die neueren Busanbieter Pinkbus und BlablaBus, die gerade die Fernbusbranche belebt haben?

 

Das Reisen im Bus kommt zum Erliegen

Auch Blablabus setzt nun seinen Betrieb komplett aus und bietet hierfür kostenlose Stornierungen aufgrund der Corona-Ausnahmesituation. Der Grund der rigorosen Stilllegung der Fernbusverbindungen von Flixbus und Blablabus liegt in erster Linie natürlich in der “auf die von Bund und Ländern beschlossenen ’Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich in Deutschland’. Diese beträfen auch den Busreiseverkehr.”, wie es auf der Website Chip zitiert wird. Doch die beiden genannten Fernbusanbieter reagieren auch deshalb “sofort”, da sie Buslinien europaweit betreiben.

Pinkbus hat hier einen kleinen Vorteil: Da dieser Busanbieter ausschließlich innerhalb Deutschlands fährt wie beispielsweise mit dem Fernbus Berlin München, bieten sie noch bis Montag, 23. März, Fahrten an, solange es auch hier keine weiteren Verbote von seiten der Bundesregierung gibt.

Selbstverständlich werden dabei die vorgegebenen Maßnahmen der Abstands-Regelungen und Hygienevorgaben eingehalten. Das Busunternehmen nennt es “Extra-Sicherheit für unsere Fahrgäste und den Busfahrer” und limitiert die Busauslastung auf 50 Prozent, indem es dem Fahrgast mit jedem gebuchten Ticket einen kostenfreien Nebenplatz garantiert. Der Busfahrer scannt zudem nicht mehr die Tickets, sondern benötigt nur noch die Nennung des Namens, um das Ticket zu verifizieren.

Auch die Frist für Umbuchungen wird von 48 Stunden auf 24 Stunden verkürzt, und was die Gesundheit und somit die Hygiene in jedem Fahrzeug betrifft, sorgt Pinkbus nach jeder Fahrt für gründliche Reinigung - nicht nur wegen des Coronavirus’.

Mit diesem befristeten Angebot möchte das Startup jedem die Möglichkeit geben, “jetzt noch sicher und schnell nach Hause” zu kommen.

Gemeinsam reisen momentan verboten
Ein fast schon außergewöhnliches Bild: Aufgrund Corona herrscht gerade das Gegenteil - Social Distancing | © Kubko - depositphotos.com

Erstellt am 19.03.2020
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