Meinfernbus - Probeme mit der Buchung
#1
Bei Problemem mit der Buchung niemad hilft. Meinfernbus hat kein Kundenservice. Anfragen werden ignoriert. Gemäß AGB ist die Zahlung per Lastschrift möglich, aber nicht funktioniert. Das alles ist nur ärgerlich.
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#2
Du bist nicht der Einzige. Bei fernbus-bewertung.de und auf facebook sind in letzter Zeit zahlreiche Berichte über Probleme bei der Lastschriftzahlung aufgetaucht.
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#3
Bei mir hat es gestern einwandfrei funktioniert. Mit Lastschrift.

MFB wickelt seit einiger Zeit die Zahlungen über Billpay ab. Billpay lehnt Lastschriften allerdings öfters mal ab, wenn sie befürchten, dass "etwas nicht stimmt" (also z.B. das Konto nicht dem Käufer gehört oder ungedeckt sein kann). Welche Kriterien dabei angewendet werden, weiß keiner. Wenn sie sie veröffentlichen würden, würden wir wahrscheinlich alle nur den Kopf schütteln. So ist es halt so, dass es den einen oder anderen treffen kann oder auch nicht... und entweder man kann mit Lastschrift zahlen oder nicht. Ich würde vermuten, dass es dich an dieser Stelle getroffen hat.

Das generelle Problem bei Lastschriftzahlungen ist natürlich, dass man erstmal jede beliebige Kontonummer angeben kann und der Verkäufer keine Möglichkeit hat, zu überprüfen, ob das Konto wirklich diesem Kunden gehört. Zusätzlich kann der Kontoinhaber die Lastschrift nachträglich stornieren. Da ist ein recht hohes Betrugspotential drin, was wohl auch schon professionell ausgenutzt wurde.

So ärgerlich es ist, wenn man nicht mit Lastschrift zahlen kann: Irgendwie kann ich die Anbieter auch verstehen, dass sie keine Lust haben, ständig und oft erfolglos ihrem Geld hinterherrennen zu müssen. Deswegen bieten viele Onlineshops (und auch manche Fernbusbetreiber) ja auch überhaupt keine Lastschriftzahlung mehr an.
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#4
Bei der DB können nur registrierte Kunden mit Lastschrift zahlen. Dazu müssen die Kontodaten in Papierform übermittelt werden. Erst eine Woche nach Eingang der Registrierung kann man mit Lastschrift bezahlen.

Bei Fluglienien kann man nur mit Lastschrift bezahlen, wenn das Ticket mindestens eine Woche vorher gebucht wird.

Allerdings ist man bei der Bahn nicht so darauf angewiesen, weil man seine Tickets bar am Automaten bezahlen kann.

Wenn die Lastschriftmöglichkeit allerdings eingeschränkt wird, werde ich künftig wahrscheinlich nicht mehr mit MFB reisen, sondern nur noch APB, weil man dort Tickets auch in der Postfiliale kaufen kann.
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#5
Ist für mich auch unverständlich wieso Meinfernbus auf Billpay umgestiegen ist.
Habe bisher immer schön mit Lastschrift bezahlt.
Billpay mag mich aber nicht, obwohl ich noch nie etwas angestellt habe, habe immer und überall ohne zu Murren bezahlt.
Jetzt zahle ich halt mit der Kreditkarte, das dürfte Meinfernbus bestimmt mehr Gebühren kosten als mit einer Lastschrift.
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#6
(01.11.2014, 21:57)sina schrieb: Jetzt zahle ich halt mit der Kreditkarte, das dürfte Meinfernbus bestimmt mehr Gebühren kosten als mit einer Lastschrift.
Kreditkartenprovisionen liegen dem Vernehmen nach typischerweise in der Gegend von 1-2 %. Paypal ist etwas teurer. Billpay wird für seine Leistungen auch eine Provision verlangen. Alle diese Zahlungsdienstleister lassen sich im Prinzip für dieselbe Leistung bezahlen - und die ist eben nicht nur die Abwicklung der Zahlung, sondern vor allem die Sicherung derselben. Das Risiko und die Risikominimierung eines Zahlungsausfalls übernehmen Visa, Mastercard, Paypal oder Billpay (und legen das Restrisiko auf die Provision um), MFB kann sicher sein, dass sie ihr Geld bekommen. Und wenn diese Zahlungsdienstleister Zweifel haben, dass sie ihr Geld bekommen - dann lehnen sie einfach ab.

Um Lastschriftzahlungen nur nach Anmeldung und genauerer Prüfung zu akzeptieren, müsste MFB eine entsprechende Infrastruktur für Anmeldung und Prüfung aufbauen. Da ist schon fraglich, ob sich das lohnt oder ob der Aufwand nicht höher ist als die verlorenen Einnahmen von Kunden, die wegen abgelehnter Lastschriften abspringen.

Ein Netz von Agenturen hat MFB auch. Wer bar in der Agentur zahlen möchte, kann das tun und muss nicht deswegen auf einen anderen Anbieter ausweichen.

Und wie gesagt: Es gibt auch Anbieter, die überhaupt keine Lastschriftzahlungen mehr akzeptieren, weil sie zu dem Schluss gekommen sind, dass die Zahlungsausfälle durch geplatzte Lastschriften wahrscheinlich teurer sind als die Einnahmeverluste durch abspringende Kunden.

Dabei ist bei MFB das Betrugsrisiko noch deutlich höher als bei anderen (warum, sag ich lieber nicht öffentlich - sonst unterstellt mir noch jemand, am nächsten Versuch mit schuld zu sein).
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#7
(02.11.2014, 11:12)Sciurus schrieb: Das Risiko und die Risikominimierung eines Zahlungsausfalls übernehmen Visa, Mastercard, Paypal oder Billpay (und legen das Restrisiko auf die Provision um), MFB kann sicher sein, dass sie ihr Geld bekommen. Und wenn diese Zahlungsdienstleister Zweifel haben, dass sie ihr Geld bekommen - dann lehnen sie einfach ab.

Im Prinzip wäre eine Ablehnung der Zahlung durch Billpay das gleiche, wie wenn die Bank die Ausstellung einer Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ablehnt. Das Problem liegt in der Kommunizierung. D.h. habe ich keine Kreditkarte in der Hand, habe ich keinen Verfügungsrahmen mehr drauf, dann ist die Sache klar. Ich kann mich bei der Bank bzw. Kreditkartenfirma beschweren. Die LSV suggeriert aber, dass mit einem Konto eben gezahlt werden kann, d.h. es ist absolut undurchsichtig, warum ich sogar bei einem hoch positiven Saldo nicht per LSV zahlen kann. Es ist nicht wie bei einer Kreditkarte, wo mir explizit mitgeteilt wird, dass ich keine bekomme. Billpay wird sich rechtlich abgesichert haben, aber eine grundlose Ablehnung ist natürlich problematisch, entsteht mir doch ein Schaden, wenn ich eine Stunde vor Abfahrt das Ticket online für 9 Euro bekommen hätte, beim Fahrer dann aber bar 25 Euro zahlen muss.

Wegen dieser Problematik boomt eben das System "Sofort", das aber auch nicht unproblematisch ist, wenn man dabei die Zugangsdaten zum e-banking Drittfirmen zur Verfügung stellt. Neben den rechtlichen Konsequenzen - in meinem e-banking Vertrag steht, dass ich niemals die Daten weitergeben dürfe, sonst verliere ich den Schutz bei Missbrauch - ist das natürlich eine Datenkrake, wenn eine Firma mit diesen Daten Einsicht in den Kontostand nehmen kann.
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#8
Lieber Gast von 11:26 Uhr: Billpay ist ein Zahlungsdienstleister, die mit der SCHUFA und anderen Auskunfteien zusammenarbeiten, das heißt, dass vor jedem Zahlvorgang eine SCHUFAPRÜFUNG durchgeführt wird. Ist diese, warum auch immer, negativ, dann ist die Zahlung nicht möglich. Sie schauen hingegen nicht nach Deinem aktuellen Kontostand. Die Praxis der Scoringprozesse von Auskunfteien müssen wesentlich transparenter werden, denn es reicht schon, wenn du in der falschen Gegend wohnst und dort 3 Leute hast, die ihre Rechnungen nicht bezahlen wollen oder können und du bist mitbetroffen. Andererseits kann es auch sein, dass Du selbst hochverschuldet bist, bisher immer bezahlt hast und die Leute in Deiner Gegend auch, dann wirst auch Du keine Probleme haben.
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#9
(02.11.2014, 11:12)Sciurus schrieb: Ein Netz von Agenturen hat MFB auch. Wer bar in der Agentur zahlen möchte, kann das tun und muss nicht deswegen auf einen anderen Anbieter ausweichen.

Mittlerweile ist das auch ganz schön dicht geworden. Das von Flix ist noch deutlisch dünner.
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#10
Meinfernbus schaufelt sich sein eigenes Grab mit Billpay.. Ich war mal unabhängig durch euch, ich kann irgendwie garnicht mehr bezahlen online egal womit. Es heißt immer (PE104).. NEW WORLD ORDER made by MFB
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